Cadmium, Blei, Quecksilber… Sie werden oft als „Schwermetalle“ bezeichnet, doch das Schwerste an ihnen ist nicht ihre Masse: Es ist ihre Fähigkeit, sich im Laufe der Zeit anzusammeln und die Gesundheit zu belasten, wenn man sich erst um sie kümmert, wenn das Problem schon da ist. 1 2
Die Realität ist, dass wir in einer Umwelt leben, in der die Hintergrundbelastung fast permanent geworden ist: Luft, Wasser, Nahrung, Hausstaub, Materialien, industrielle Aktivitäten… 1 2
Warum Prävention wesentlich geworden ist
In der Umweltgesundheit ist die Prävention kein „Wohlfühlbonus“. Sie ist eine logische Strategie, weil einige Schwermetalle nur sehr langsam ausgeschieden werden. 3
Schwermetalle wie Cadmium zum Beispiel sind sogenannte kumulative Toxine: Sie können lange im Körper verbleiben, insbesondere in den Nieren und der Leber, mit einer biologischen Halbwertszeit von bis zu mehreren Jahrzehnten. 3
Folge: Wenn man auf eine Vergiftung wartet (Symptome, sehr hohe Laborwerte, Organbefall), muss man sich oft mit einem komplexeren, langwierigeren und manchmal nur teilweise reversiblen Problem auseinandersetzen. 2 3
Schwermetalle: Was genau ist damit gemeint?
Der Begriff „Schwermetalle“ ist vor allem eine Abkürzung. In der Praxis gehören zu den am meisten überwachten in Bezug auf die Exposition der Allgemeinheit unter anderem :
- – Cadmium (Cd): Exposition häufig über die Nahrung (und über Tabak), mit möglicher Akkumulation im Körper. 1 3 4
- – Blei (Pb): Exposition im Zusammenhang mit bestimmten persistenten Quellen (Staub, Rohrleitungen, alte Farben, Sanitärinstallationen, industrielle Aktivitäten). 5 6
- – Quecksilber (Hg): Vor allem in Form von Methylquecksilber besorgniserregend, wobei die Exposition überwiegend mit dem Verzehr von kontaminiertem Fisch und Meeresfrüchten verbunden ist. 7 8
Jede hat ihre eigenen Quellen, Mechanismen und „Ziel“-Organe. Aber sie haben eine Gemeinsamkeit: Die wiederholte Exposition in niedrigen Dosen kann zum Thema werden, vor allem wenn sie mit anderen Umweltschadstoffen zusammenkommt. 1 2
Wo versteckt sich die Exposition im Alltag?
1) In der Nahrung
Bei Cadmium geben die Gesundheitsorganisationen an, dass die Ernährung eine Hauptquelle der Exposition bei Nichtrauchern ist. 1 4
Bei Quecksilber wird vor allem auf Methylquecksilber geachtet, und die Empfehlungen zielen besonders auf Schwangerschaft und Kleinkindalter ab (wobei der Fischkonsum angemessen bleibt, da er auch Vorteile hat). 7 8
2) Im Wasser
Blei kann das Trinkwasser über bleihaltige Rohrleitungsteile kontaminieren (abhängig von der Installation und dem Alter). 6
3) In der Luft und im Staub
Metalle können durch bestimmte industrielle Aktivitäten in die Luft freigesetzt werden und dann wieder in die Umwelt gelangen. Die europäischen Agenturen überwachen diese Freisetzungen und weisen darauf hin, dass die Exposition gegenüber hohen Werten die Ökosysteme und die menschliche Gesundheit beeinträchtigen kann. 9
4) Über den Tabak (ein Schlüsselpunkt für Cadmium).
Tabak wird als eine wichtige Quelle für die Cadmium-Exposition genannt. 1 4
Vorbeugen statt erleiden: eine Strategie auf drei Ebenen
Ebene 1 – Quellen reduzieren (der stärkste Hebel)
- Mit dem Rauchen aufhören (und die Exposition gegenüber Rauch einschränken). 1 4
- Abwechslungsreiche Ernährung (Quellen und Herkunft diversifizieren). 10 2
- Fische: Vorsorgeempfehlungen für die am stärksten kontaminierten Arten bei empfindlichen Bevölkerungsgruppen anwenden. 8 7
- Wasser: Risiken identifizieren (Sanitäranlagen) und ggf. geeignete/zertifizierte Filterlösungen verwenden. 6
Ebene 2 – Unterstützen Sie die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers.
Ohne der Illusion einer „totalen Entgiftung“ zu verfallen, verfügt der Körper über kontinuierliche Mechanismen: Leber, Darm, Nieren.
Für Cadmium ist bekannt, dass es sich stark an bestimmte Proteine (u. a. Metallothionein) bindet, was zu seiner Retention und langsamen Ausscheidung beiträgt. 3
Ernährungstechnisch können bestimmte Elemente (z. B. Zink, Eisen, Kalzium, je nach Kontext) die intestinale Absorption bestimmter Metalle beeinflussen. Die ATSDR (Agency for toxic substances and disease Registry) erwähnt u. a., dass das Vorhandensein von Zink und anderen Elementen in der Nahrung die Aufnahme von Cadmium verringern kann. 3
Ebene 3 – Im Darm wirken: das Prinzip des „Trapping“.
Ein sehr konkreter Teil der Prävention besteht darin, dem Körper zu helfen, das, was sich im Verdauungstrakt befindet (was über die Nahrung kommt … und auch das, was über die Galle ausgeschieden wird), einzufangen, um die Ausscheidung über den Stuhlgang zu fördern. 3
Hier wecken bestimmte natürliche Inhaltsstoffe das Interesse, insbesondere solche, deren Struktur unerwünschte Stoffe adsorbieren kann.
Zoom auf Chlorella: Warum sie häufig zur Vorbeugung genannt wird.

Chlorella ist eine Süßwassermikroalge, die als Lebensmittel/Ergänzung verwendet wird und für ihre ernährungsphysiologische Qualität (Chlorophyll, Proteine, Mikronährstoffe, Ballaststoffe…) bekannt ist.
Uns interessiert hier aber vor allem Folgendes: Mikroalgen haben die Fähigkeit zur Biosorption (sie können bestimmte Metalle an ihrer Oberfläche binden), eine Eigenschaft, die in der Literatur gut dokumentiert ist, insbesondere über die Aufnahme von Cadmium in wässrigen Medien. 11
Schlüsselidee: Bei der Prävention geht es nicht darum, Metalle, die bereits überall im Körper gespeichert sind, „herauszuzaubern“, sondern darum, die Belastung durch die Exposition zu verringern und die physiologischen Ausscheidungswege, insbesondere über den Darm, zu unterstützen. 3 11
Wie wird die „Detox“ funktioniert
Man kann die Wirkung in vier Schritten zusammenfassen:
- Exposition: Lebensmittel, Wasser, Luft, Staub … 1 2
- Absorption: Ein Bruchteil passiert die Darmbarriere (variiert je nach Metall und Kontext). 3
- Speicherung/Bindung: Einige Metalle binden sich an Proteine und reichern sich an (Cadmium: Niere/Leber; langsame Ausscheidung). 3
- Ausscheidung: Urin + Stuhl, wobei Transit, Hydratation und das, was im Darm „eingefangen“ werden kann, eine wichtige Rolle spielen. 3
Was die Wissenschaft über Chlorella und Metalle sagt
In einer Studie an Ratten, die Cadmium ausgesetzt waren, wurde eine Supplementierung mit Chlorella mit einer erhöhten fäkalen und urinalen Ausscheidung von Cadmium und einer verminderten Gewebeakkumulation in Verbindung gebracht. 12
Quecksilber (Methylquecksilber)
Bei gesunden Freiwilligen hat eine offene klinische Studie gezeigt, dass eine Chlorella-Supplementierung (9 g/d über 3 Monate) mit einer Abnahme des in den Haaren gemessenen Quecksilbers (und einer Tendenz im Blut) verbunden war, was auf eine Wirkung auf die Methylquecksilberbelastung hindeutet. 13
Wie kann man Chlorella für die Prävention einsetzen?
Regelmäßigkeit & Progressivität
Bei der Prävention wird in der Regel eine regelmäßige Einnahme angestrebt (eher als eine „Schockkur“). Viele Menschen beginnen mit einer niedrigen Dosis und steigern diese allmählich, um den Verdauungskomfort zu erhöhen. Ideal: eine „kontinuierliche“ Einnahme, um unserer ständigen Exposition entgegenzuwirken , oder in regelmäßigen Kuren (mindestens zweimal pro Jahr).
Das Ökosystem „Prävention“: Was ändert alles?
- AusreichendeHydratation
- Transit: Wenn der Transit langsam ist, ist die Ausscheidung über den Darm weniger optimal. 3
- Abwechslungsreiche Ernährung + Ballaststoffe.
- Mineralstatus: Der Ernährungszustand beeinflusst die Aufnahme bestimmter Metalle. 3
Der nicht verhandelbare Punkt: die Qualität von Chlorella.
Mikroalgen binden Stoffe wie giftige Schwermetalle wie PCB. Wenn ihre Anbauumgebung von schlechter Qualität ist, wird Chlorella für eine Präventionsforschung weniger relevant oder sogar unwirksam sein.
Analysen von Spirulina/Chlorella-Ergänzungen unterstreichen die Bedeutung der Überwachung von Schadstoffen (u. a. Schwermetalle), da die Fähigkeit zur Biosorption je nach Produkt eine große Qualitätsherausforderung darstellt. 14
Zu suchen:
- Anbau in kontrollierter Umgebung wie z.B. Chlorella, die in Glasröhren gezüchtet wird.
- Chargenweise Analysen (Metalle, Mikrobiologie).
- Herkunft und klare Rückverfolgbarkeit
Vorsichtsmaßnahmen
- Verdacht auf schwere Vergiftung (Symptome + erhöhte Analysen): medizinische Versorgung. Medikamentöse Chelatbildungen werden nicht selbstständig durchgeführt. 5 7
- Laufende Behandlungen, Schwangerschaft, besondere Pathologien: Vor jeder regelmäßigen Supplementierung den Rat eines Gesundheitsexperten einholen.
- Verträglichkeit für den Verdauungstrakt: Bei Bedarf schrittweise beginnen.
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